Das Hochformat gliedert sich in drei Zonen. Oben öffnet sich ein heller Raum in Beige und Ocker, durchzogen von weißen, wolkigen Spuren. Sie legen sich in einem weiten Bogen um die Mitte. Nach unten hin dunkelt er zu tiefem Braun ab.
Darunter zieht sich ein breites Band in Gold, Gelb und Rostbraun durch das Bild. Feine erhabene Linien überziehen es wie Adern im Gestein. Sein oberer Rand bricht zackig auf wie ein Gebirgskamm, nachgezeichnet von hellen Graten.
Den unteren Teil füllt eine dunkle, körnige Fläche in Schokoladenbraun mit kupfernem Schimmer: schwer, erdig, ruhig.
Das Bild liest sich wie ein Schnitt durch die Landschaft, mit Himmel, Gestein und Boden übereinander. Das leuchtende Mittelband wirkt wie eine freigelegte Schicht.
Wo hält dein Auge an und will genauer schauen?


Zur Entstehung
Den Impuls zu diesem Bild gab die Maulbeerbaumrinde. Befeuchtet lässt sie sich auf der Leinwand gut auseinanderziehen und montieren. So entstehen erhabene Linien, die dem Bild Tiefe geben. In den entstandenen Zwischenräumen sorgt Alkoholtinte für filigrane Muster. Im unteren Teil gibt aufgestreuter Kaffeesatz der Fläche eine körnige Struktur. Aus dem Spiel von Hell und Dunkel entsteht eine Landschaft.
Werk Nr. 353 Schichtungen
Jahr: 2025
Serie: NatureArt
Technik und Material: Acryl in Mixed Media mit Maulbeerbaumrinde, Kaffeesatz, Alkoholtinte und Pastellkreiden auf Leinwand mit Keilrahmen
Maße: 90 × 60 × 4 cm
Status: verfügbar
Information und Kauf
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