Interview mit Galleryone962

Mein Interview mit der Galleryone962

Wie haben Sie Ihre Reise in die Kunstwelt begonnen?

Schon in meiner Jugend habe ich gemalt. Ich habe mich immer wieder mit Kunst in ihren vielfältigen Facetten beschäftigt. Dazu gehörten darstellende Kunst, Fotografie oder Keramik. Aufgrund von Beruf und Familie konnte die Kunst nicht immer den Stellenwert einnehmen, den ich mir gewünscht hätte. Doch als mein Leben ruhiger wurde, konnte ich mich erst intensiv der Fotografie und schließlich der abstrakten Malerei widmen.

Woher nehmen Sie die Inspiration für Ihre abstrakten Werke?

Ich arbeite überwiegend intuitiv, lasse mich also von spontanen Ideen und dem Augenblick treiben. Oft beginne ich mit einer groben Vorstellung, die sich im Laufe des Schaffensprozesses jedoch komplett verändern kann.

Wie wählen Sie Farben, Formen und Strukturen für Ihre Werke aus?

Die Natur ist eine große Inspirationsquelle für mich. Sie gibt mir oft Impulse für Farben und Formen. Strukturen entstehen entweder gezielt oder zufällig, und ich entscheide intuitiv, wie ich darauf aufbauen möchte.

Welche Techniken verwenden Sie, um Ihre Kreationen zum Leben zu erwecken?

Ich arbeite gerne mit Mixed-Media-Techniken, da sie mir vielfältige Möglichkeiten eröffnen. Neben klassischen Materialien verwende ich auch Fundstücke aus „Lost Places“, dem Alltag oder der Natur. Das Experimentieren ist ein essenzieller Bestandteil meiner Arbeit – ich probiere einfach gerne Neues aus.

Identifizieren Sie sich mit einer bestimmten Bewegung oder einem künstlerischen Stil?

Nicht wirklich. Ich vermeide es bewusst, mich auf einen Stil festzulegen, da ich mich stetig weiterentwickle. Eine feste Einordnung wäre für mich wie eine Zwangsjacke, die meine Neugier und meinen Wunsch, Neues auszuprobieren, einschränken würde.

Wie sieht Ihr kreativer Prozess aus? Folgen Sie einem genauen Plan oder leiten Sie Instinkt und Gefühl Ihre Arbeit?

Ich lasse mich hauptsächlich von meinen Ideen und meiner Intuition leiten. Zwar gibt es auch Momente, in denen ich einen Plan habe, aber dieser hat selten Vorrang. Wenn ich zu stark plane, fehlt oft die Lebendigkeit, die meiner Kunst so wichtig ist.

Welche Botschaft möchten Sie mit Ihren Werken vermitteln?

Meine Kunst umfasst verschiedene Themen, jedes mit seiner eigenen Botschaft. Die Serie „Ocean in Motion“ richtet sich an Menschen, die das Meer und die Farbe Blau lieben. „Emotions“ ist eher tiefgründig. Sie soll zum Nachdenken über das menschliche Sein und Fühlen anregen. Mit „Lost Places“ verbinde ich Fotografie und Malerei, um Vergänglichkeit und die Geschichten verlassener Orte einzufangen. Mein aktuelles Thema dreht sich um Entwicklung und Transformation, was mir besonders viel kreativen Raum bietet.

Was sind Ihre Ziele oder Wünsche als abstrakte Künstlerin?

Das Malen selbst ist für mich bereits Erfüllung – es bringt mir Freude und lässt mich im Hier und Jetzt sein. Besonders spannend ist für mich aber auch die Interaktion mit den Menschen, die meine Werke betrachten. Ihre Assoziationen und Emotionen geben meiner Arbeit eine neue Dimension.

Haben Sie zukünftige Projekte oder Träume, die Sie teilen möchten?

Ich habe kein festes Ziel vor Augen – für mich ist der Weg das Ziel. Dennoch lasse ich mich nicht treiben, sondern passe meine Aktivitäten den aktuellen Gegebenheiten an. Wenn meine Werke in Menschen Gefühle oder Impulse auslösen, ist das für mich die größte Erfüllung. Und obwohl ich dieses Ziel immer wieder erreiche, wird meine Reise nie zu Ende sein.