Eigenlob stinkt!??

Ich sage: Nein – absolut nicht!

Denn Kunst entsteht nicht für sich allein. Sie entsteht aus Emotionen, Erfahrungen, Mut, Verletzlichkeit — und sie wirkt immer im Kontakt mit anderen. Darin liegt ihre Kraft.

Wenn wir darüber sprechen, was andere über unsere Kunst wahrnehmen, erleben oder fühlen, dann geht es nicht um Selbstverherrlichung.
Es geht um Resonanz.
Um Begegnung.
Um Wirkung.

Warum Resonanz in der Kunst etwas völlig anderes ist

Wir alle kennen diesen Satz. „Eigenlob stinkt.“ Ein Satz, der uns bremst, klein hält und davon abhält, über unsere Stärken zu sprechen. Doch gilt er wirklich — besonders in der Kunst?

Warum das kein Eigenlob ist — sondern ein Spiegel unserer Kunst

In der Kunstwelt ist Feedback mehr als ein Urteil. Es ist ein Fenster in die Wirkung, die unsere Werke entfalten. KuratorInnen, KunstkritikerInnen und KunstliebhaberInnen sehen in unseren Bildern oft Dinge, die wir selbst gar nicht formulieren könnten.

Sie nehmen wahr,
• wie unsere Farbwelten Emotionen transportieren,
• wie unsere Texturen Geschichten erzählen,
• wie unsere Werke Dialoge eröffnen — zwischen Chaos und Schönheit,
zwischen Stille und innerer Explosion.

Diese Stimmen sind wertvoll.
Nicht, weil sie uns loben — sondern weil sie zeigen, dass unsere Kunst lebt, berührt und bewegt.

Und genau das ist keine Selbstbeweihräucherung, sondern authentisches Brand Storytelling:
die Geschichte, die unsere Kunst in anderen auslöst.

Kunst braucht Sichtbarkeit — und Sichtbarkeit braucht Worte

Wir können nicht erwarten, mit unserer Kunst Menschen zu erreichen, wenn wir die Reaktionen auf sie verschweigen.
Gerade im Kunstmarketing gilt:

Soziale Beweise („Social Proof“) sind keine Eitelkeit. Sie sind Vertrauen, Transparenz und Einblick in die Wirkung unserer Arbeit.

Wenn Kurator*innen unsere Werke als kraftvoll, transformativ oder psychologisch tief beschreiben — dann erzählen sie nicht unsere Geschichte, sondern ihre Erfahrung mit unserer Kunst.

Das ist keine Überheblichkeit.
Das ist Resonanzkommunikation — eine der stärksten Werkzeuge für die Sichtbarkeit von Kunst.

Ein Blogbeitrag voller Stimmen, nicht voller Eigenlob

Dieser Beitrag ist kein Eigenlob.
Er ist ein Portal.
Ein Einstieg in das, was andere über unsere Arbeiten sagen — in all ihrer Vielfalt und Tiefe.

Wer nachlesen möchte, wie Kuratorinnen, Kritikerinnen und Kunstexpert*innen meine Kunst erleben, findet die Stimmen hier: 👉 Was andere zu meiner Kunst sagen

Was wir teilen, sind nicht unsere Worte.
Es sind Begegnungen. Emotionale Spuren.
Reflexionen, die zeigen, wie Kunst im Gegenüber weiterlebt.

Resonanz stinkt nicht.

Sie stärkt, berührt — und steigert den Kunstverkauf.

Wenn wir verstehen, wie unsere Kunst wahrgenommen wird, können wir als KünstlerInnen wachsen.
Wenn wir diese Wahrnehmung teilen, können wir sichtbar werden.
Und wenn wir sichtbar werden, kann unsere Kunst Menschen finden, bewegen — und ihren Platz im Leben anderer finden.

Deshalb:
Resonanz ist kein Eigenlob. Resonanz ist Leben.
Und sie ist der Herzschlag jeder künstlerischen Identität.


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