Respekt vor der Kunst – Einladung zur echten Wertschätzung
Es gibt Momente, die uns innehalten lassen – kleine Gesten, die zeigen, dass Kunst nicht selbstverständlich ist.
Nachdem ich mich vor einiger Zeit für den Preis „Artista d’Europa 2025“ beworben habe, erhielt ich nun die Einladung zur Grand Gala am 5. Dezember 2025 in der prachtvollen Scuola Grande di San Giovanni Evangelista in Venedig – die Zusage zur Endauswahl für diesen Preis.
Ein Abend, der das Talent und die Leidenschaft vieler Künstlerinnen feiert – und mich daran erinnert, wie wichtig Respekt vor der Kunst ist.
Denn Kunst entsteht nicht aus Routine, sondern aus Hingabe, aus Zeit, aus einem tiefen inneren Drang, etwas auszudrücken, das Worte oft nicht fassen können.
Kunst ist mehr als Dekoration
Im professionellen Umfeld wird Kunst manchmal als schmückendes Beiwerk betrachtet – ein ästhetisches Detail, das Räume „schöner“ wirken lässt.
Doch Kunst kann so viel mehr: Sie inspiriert, berührt, öffnet Gespräche und schafft Resonanz zwischen Menschen.
Wenn Kunst bewusst in Arbeitsräume, Hotels, Galerien, Praxen oder in den öffentlichen Raum integriert wird, entsteht ein Ort der Begegnung.
Kund’innen und Besucher’innen spüren, dass hier etwas Echtes mitschwingt – eine Haltung, ein Gefühl, eine Geschichte.
Kunst macht sichtbar, was in Worten oft verborgen bleibt. Sie bringt Menschlichkeit in Strukturen, die sonst von Effizienz geprägt sind – und öffnet Räume für Wahrnehmung, Nachdenken und Emotion.
Anerkennung als Motor für Kreativität
Die Einladung nach Venedig hat mir gezeigt, was Wertschätzung bewirken kann.
Eine persönliche Ansprache, ein „Du gehörst dazu“ – das sind keine Formalitäten, sondern Zeichen echten Respekts und aufrichtiger Anerkennung.
Solche Momente erinnern Künstlerinnen daran, warum sie Kunst schaffen: nicht für den Applaus, sondern für die Verbindung, die ihre Arbeit ermöglicht.
Anerkennung motiviert. Sie lässt Neues entstehen.
Und sie erinnert daran, dass künstlerische Arbeit genauso professionell, wichtig und wertvoll ist wie jede andere Form von Expertise.
Wie wir Künstlerinnen stärken können
Respekt vor der Kunst beginnt mit Aufmerksamkeit – mit einem offenen Blick, einem ehrlichen Gespräch, einem einfachen „Danke, dass du das machst“.
Wenn Institutionen, Unternehmen oder Organisationen Künstlerinnen einladen, sich zu zeigen – so wie es diese Gala tut –, entsteht ein Austausch, der beiden Seiten guttut:
Kunst bereichert Räume, inspiriert Menschen, verändert Wahrnehmung.
Und Künstlerinnen erleben, dass ihre Arbeit Wirkung entfaltet – ganz real, ganz spürbar.
Fazit
Kunst lebt von Begegnung – von Momenten, in denen Besucher’innen und Kund’innen für einen Augenblick aufhören zu denken und beginnen zu fühlen.
Respekt vor der Kunst heißt, diesen Momenten Raum zu geben – auch im öffentlichen Raum, wo Kunst alle erreichen kann.
Denn dort, wo Anerkennung entsteht, wächst Kreativität.
Und dort, wo Kunst ernst genommen wird, entsteht Verbindung – zwischen Menschen, Welten und Ideen.
Welche Erfahrungen hast du gemacht? Welche Gedanken hast du dazu?
Hinterlasse gerne einen Kommentar 🙂
Entdecke mehr von Angela May
Melde dich für ein Abonnement an, um die neuesten Beiträge per E-Mail zu erhalten.

Dein Kommentar?